In Memoriam, Nachruf, Hommage, Erinnerung. Es ist noch mehr. Den folgenden 20-Minuten-"Videoclip" (es ist ein kleiner Film) habe ich konzipiert und produziert,
natürlich in enger Zusammenarbeit mit der frisch trauernden Witwe, die mich um einen kleinen Gedenkclip bat, die das von mir dann selektierte, aufbereitetete und eingesetzte Fotomaterial sammelte und die Zitate aussuchte, die Musik auswählte, und schließlich die deutsche Tonspur im französischgetexteten Film schrieb und sprach.Introduction française voir en-dessous de la vidéo
Insbesondere im Zusammenhang einer Mitgift für einen geliebten Menschen auf seine Reise in den ewigen Frieden ist dieser kleine Film natürlich sehr persönlich. Er eröffnet aber auch dem "Fremden" - über die Geschichte eines Lebens und einer Liebe hinaus - einen Blick in das Innere eines afrikanischen Landes, seines Lebens, seiner Menschen, und seiner Kultur. Einen Einblick, wie ihn geschriebene Nachrufe, gar Medienartikel, überhaupt nicht geben können, eben nur in guten Romanen oder Filmen erzählte authentische Geschichten.Von einer Freundin:
Liebe Reinhild,
Der Film steckt voller Liebe, eine schöne, starke Erinnerung an einen beeindruckenden, engagierten, klugen und starken Menschen. Das erfasst man beim Betrachten und Zuhören sofort, selbst wenn man deinen Mann gar nicht gekannt hat. Ich durfte in ein bewegtes, bewegendes und erfülltes Leben hineinschauen: Hab Dank dafür! Der Film, die Bilder, Zitate und natürlich die Musik vermitteln so viel Kraft, Zuversicht, Mut und Lebensfreude...
Darum haben wir uns für Veröffentlichung entschlossen, bitte nehmen Sie sich die nötigen 22 Minuten aufmerksame Ruhe dafür:
Ihre (auch kleinen) Kommentare hier oder bei youtube oder, besser noch, in meinem Afrikanews Archiv, sind uns herzlich willkommen.
"Der neue Mensch - von "Jeff"
Der jüngste Film über den Genozid in Ruanda 1994, getitelt "Der Tag, an dem Gott auf Reisen ging" ("Le jour où Dieu est parti en voyage"), hat bei seiner ersten Vorführung in Kigali ein Publikum beeindruckt, das sich an die Ereignisse wiedererinnerte, oft, weil sie es selbst miterlebt hatten, genau genommen hat er sie schockiert. Im Sommer 2008 drehte der Belgier Philippe Van Leeuw während zweier Monate diesen Film in der ruandischen Hauptstadt und in der südwestlichen Provinz Cyangugu.































