...sich einen. Wer freut sich mit?
Achtung, Satire!
Was darf Satire? Alles, beziiiehunngsweise fast alles.
Natürlich fragen Sie sich sofort, wenn dieser Mann (ich) stundenlang an solchen -(tollen, merci cheries)- "Ohne-Worte" Fotomontagen herumbastelt, warum bringt er sie nicht einfach ohne Worte?
Google. Die lesen keine 'ohne Worte'. Da muss man sich schon mal um ein bisschen Text bemühen, mit Schlüsselwörtern. Ich denke, die habe ich schon drin. Toll, da brauche ich mich gar nicht mehr über das Sozialgesetzbuch 2 auszutoben, nicht mehr über satte Mittelschichten, nicht mehr über das Projekt (im Embrionalstadium) "bedingungsloses Grundeinkommen", das ich favorisiere und leider als mutiger outen muss als wir es selber sind. Nicht mehr über Armut, nicht über Arbeitslosigkeit und nicht mehr über Diskriminierung.
Mutiger als wir? Mut, mit Verstand gepaart, ist eine Tugend. Mut bewegt die Welt. Mutlosigkeit auch, denn dann wird sie von den falschen Mutigen bewegt (bin ich schon wieder bei Westerwelle angekommen?). Jede und jeder von uns ist mutig. Jeden Tag. Privat. Wie sonst gelingt es uns, überhaupt mal morgens aufzustehen und dann zu leben, im Angesicht des Zustands der Welt, unserer eigenen Alterung und dann unseres Verschwindens? Es gibt tief religiöse Menschen, die das erklären können. Ihre Erklärung jedoch ist keine, sie reduziert sich auf "Du musst (darfst!) es halt glauben, Gott liebt Dich, aber Du kannst seine Liebe nur erfahren, wenn Du an sie glaubst. Seine Wege sind unergründlich". Ihm sollen wir mehr verzeihen als er mir, er ist halt so, er..... Ich empfehle den Artikel meines Blogfreundes hermanitou "Gott und die Welt".
Wir sind mutig, aber ein(e) jede(r) für sich allein, für die enge Familie, für die besten Freunde.
So eng wir alle zumindest ökonomisch miteinander verwoben sind, macht unser Mut doch Halt vor allem, dem wir jenseits unserer Sphäre, privat oder beruflich, begegnen.
Wir sind mutig, jede(r) für sich, aber zusammen genommen sind wir völlig mutlos. Unsere Gesellschaft ist mutlos und fabriziert nur mutlose Politik, Politiker und politische Parteien. Da wird jedoch die Suppe gekocht, deren Zutaten wir zu liefern meinen, die wir auslöffeln, die uns aber schlechter schmeckt als die von Mutti.
Wie viele Menschheiten gibt es? Eine, zwei, drei, vier? Wie lange noch hält die Welt unsere Ungewissheit und soziale Mutlosigkeit aus? Für wen und für was?
In diesem Sinne wünsche ich ein angenehmes neues Jahr
und zeige endlich meine satirischen Hartz-IV Bildmontagen:

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