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Landwirtschaft

  • Zur neuen Hungersnot 2010 im Niger, zur falschen und richtigen Hilfepolitik - Interview IFAD Mohamed Béavogui

    Le Sahel (en rouge) - Wikicommons« Der Irrtum der NGO's ist es, die Bauern von den landwirtschaftlichen Entwicklungsprogrammen auszuschließen »
    Interview mit Mohamed Béavogui, Regionaldirektor des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung /International Fund for Agricultural Development (IFAD) , für West- und Zentralafrika.
    => Version originale francaise
    Deutsche Übersetzung: Andreas Fecke
    Das lesen Sie bitte unter meiner

    NigerkarteEinleitung: Niger grenzt im Norden an Algerien und Libyen, im Westen an Mali und Burkina Faso, im Osten an den Tschad und im Süden an Nigeria und Benin. Niger ist ein Binnenstaat mit Anteil an der Sahara und der Sahelzone und gehört zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt. 2005 wurde die Bevölkerung Opfer einer Hungersnot, die danach als "die (von der internationalen Gemeinschaft) ignorierte Hungerkatastrophe" bekannt wurde und nur durch massive last-minute Nothilfe gelindert werden konnte. [1, 2, alle]
    Es ist wieder soweit, es hat sich seit Monaten abgezeichnet, weitgehend abseits der Augen der Massenmedien, aber glücklicherweise im Blickpunkt vieler internationaler Institutionen und Nichtregierungsorganisationen, die zwischenzeitlich dazugelernt haben:

    Niger, Hunger1Foto (c)AFP: Frauen und Kinder reisen nach Maradi, um Brennholz zu verkaufen, im südlichen Niger 16 April 2010. Die Männer sind weg, in die Städte und Nachbarländer, um Arbeit zu suchen und Geld schicken zu können. Dort gibt es für sie natürlich nur übelste Ausbeutung und steigende Spannungen zwischen ihnen und den auch arbeitslosen Einwohnern.

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  • EU- Zulassung von gentechnisch manipuliertem Saatgut: Massive Kontra- Kampagne von avaaz.org

    Gentech-Lebensmittel: Wir fordern Fakten
    Die Europäische Kommission hat soeben bewilligt, dass zum ersten Mal seit 12 Jahren genmanipulierte Saatgut angepflanzt werden darf, und stellt damit den Profit der Gentech-Lobby über das Interesse der Öffentlichkeit. -- 60% der Europäer sind der Meinung, dass mehr Forschung betrieben werden muss, bevor entschieden werden kann, ob wir Lebensmittel anbauen, die unsere Gesundheit und Umwelt schädigen können.
    Eine neu ins Leben gerufene Initiative gibt einer Million EU-Bürgern die einmalige Chance, offizielle Anfragen direkt an die Europäische Kommission zu richten. Sammeln wir eine Million Unterschriften, um die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel so lange zu verbieten, bis ausreichende Forschungsergebnisse vorliegen. Aufruf und Zusatzinformationen (unten) aus anderen Medien:

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  • Immer mehr Importmilch im Senegal | 3 Oxfam- Studien zu Milchkrise Nord-Süd, Kleinbauern und Einzelhandel in armen Ländern

    Senegal verbraucht immer mehr importiertes Milchpulver
    Le Sénégal consomme toujours plus de lait en poudre importé

    DAKAR (AFP) - 10.02.2010 10:11
    Deutsche Übersetzung vom Blogautoren Andreas Fecke

    Milchkrise für Nord und Süd nicht gelöst!
    European Milk Board und Entwicklungsverbände fordern faire Rahmenbedingungen im Milchhandel

    Berlin/Bonn/Hamm, 15.1.2010. Das European Milk Board (EMB), Oxfam und die UN-Millenniumkampagne fordern faire Milchpreise und ein Ende des Milchdumpings, um Milchbauern in Deutschland, Europa und in den armen Ländern vor dem Ruin zu bewahren. Die geringe Verhandlungsmacht der Milchbauern in einem Marktumfeld mit vielen Überschüssen, erlaube den Milchbauern hierzulande und im Süden nicht, den Molkereien und den Supermarktketten auf Augenhöhe zu begegnen und ihre Interessen als gleichberechtigte Akteure zu vertreten.
    »» lesen bei Oxfam

    Obwohl es dort mehr als drei Millionen Rinder gibt, ist der Senegal drauf und dran, den Geschmack der Milch seiner eigenen Kühe zu vergessen: das importierte Milchpulver hat sich beim Frühstück stetig durchgesetzt und dient auch als Rohstoff für quasi die gesamte nationale Joghurtindustrie. Zum selben Zeitpunkt, wo der Malawier Bingu wa Mutharika, der neue Präsident der Afrikanischen Union, es für prioritär hält, dass "Afrika Afrika ernähren kann", bleibt der Fall der Importmilch ein flagrantes Beispiel für Abhängigkeit bei Nahrungsmitteln. Innerhalb von fünf Jahren hat Senegal seine Rechnung für im Ausland gekaufte Milch von 25 Milliarden Francs CFA (38 Mio. Euro) in 2002 auf 58 Milliarden FCFA (88 Mio. Euro) in 2007 mehr als verdoppelt, sagt Djiby Dia, ein Forscher des senegalischen landwirtschaftlichen Forschungsinstitutes ISRA.
    Bien qu'il ait trois millions de bovins, le Sénégal est en train d'oublier le goût du lait de ses propres vaches: la poudre de lait importée s'est imposée progressivement au petit-déjeuner et sert de matière première à quasiment toute l'industrie nationale du yaourt.
    Au moment où le nouveau président de l'Union Africaine, le Malawite Bingu wa Mutharika, juge prioritaire que "l'Afrique puisse nourrir l'Afrique", le cas du lait importé reste un exemple flagrant de dépendance alimentaire.
    En cinq ans, le Sénégal a plus que doublé sa facture de lait acheté à l'étranger, de 25 milliards de francs CFA (38 millions d'euros) en 2002 à 58 milliards (88 MEUR) en 2007, relève un chercheur de l'Institut sénégalais de recherches agricoles (Isra), Djiby Dia.

    Milchpulver 1, Senegal (c)AFP, jan2010
    Foto (c)AFP: Eine Verkäuferin zeigt eine zur Fertigung von geronnener Milch mit Milchpulver gefüllte Schüssel
    Une vendeuse sénégalaise montre un bac rempli de lait en poudre qui servira à faire du lait caillé, le 27 janvier 2010 à Dakar

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  • Gentechnik in der Landwirtschaft führt zu steigenden Preisen

    Drastischer Preisanstieg bei Gentech-Saatgut!
    Finanzsituation von US-Landwirtschaft wird durch Gentech prekär

    Wien, 9.2.2010 - Eine aktuelle Studie des 'US Organic Centers' aus den USA deckt auf, dass die Einführung der Gentechnik in die US-Landwirtschaft zu dramatischen Preisanstiegen von bis zu 230 Prozent beim Saatgut geführt hat.[....]

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  • Erdfresser treten Negersklaven - ein italienischer Horrorkrimi ohne Kommissar

    "Wir wollen sie nicht wieder", sagte gegenüber AFP Giuseppe, ein Landbesitzer in Rosarno, von mehreren Freunden umgeben. "Die Neger, wir haben sie angezogen und gefüttert, gaben ihnen die gleichen Mahlzeiten an Weihnachten", sagt er, überrascht, dass man "uns für Rassisten hält."

    Immigrant wohnt in Silo, Rosarno, (c)AFP 9jan2010Immigrant wohnt in Silo, Rosarno, (c)AFP 9jan2010

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  • Das Ausmaß des EU-Milchdumpings - Alternativer Ernährungsgipfel in Rom - Info unabhängige Bauerngewerkschaften

    von Burki aus 24H; LausanneKommende Woche findet in Rom der Welternährungsgipfel statt, und nebenan ein » internationales Parallelforum von Organisationen, die für eine andere Landwirtschaft und Argrarpolitik einterten. Dazu mehr unten, hier zunächst ein paar interessante Zahlen am Beispiel der Milchpreise:

    Die Europäische Union hat nach den Recherchen der Nichtregierungsorganisation Oxfam seit Jahresbeginn den Export von umgerechnet sieben Millionen Tonnen Milch mit knapp 300 Millionen Euro gefördert. Das entspricht einer Steigerung der Subventionen um das Zehnfache im Vergleich zum Vorjahr (2008: 29 Millionen). Die subventionierte Milchausfuhr hat einen Anteil von fünf Prozent an der europäischen Milchanlieferung und von 17 Prozent am Weltmilchmarkt.

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  • Reiskunst gegen Klimawandel - "L'art rizicole" contre le changement climatique

    Ein Kunstwerk gegen Genmanipulationen und die klimatischen Deregulierungen
    Une oeuvre d'art contre les manipulations génétiques et le dérèglement climatique

    QUELLE: greenpeace france

    rice-thailande1-1024x682
    KLICK VERGRÖSSERT DAS BILD!

    Thaïlande, le 2 septembre 2009 - Der traditionellen südostasiatischen Reiskultur wurde mit einem riesigen, nur aus bilogisch angebautem Reis erstelltem Kunstwerk Ehre erwiesen: ein Anlass für Greenpeace, an diese Regierungen zu appellieren, sich gegen gentechnisch manipulierten Reis zu stellen.
    La culture rizicole traditionnelle d'Asie du Sud Est a été mise à l'honneur avec la présentation d'une oeuvre d'art géante entièrement faite de riz issu de l'agriculture biologique : une occasion pour Greenpeace d'interpeller ces gouvernements afin qu'ils se positionnent contre le riz génétiquement modifié.

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  • Genmanipulierter Reis: BAYER will Freigabe von EU - GREENPEACE internationale Kampagne/ Petition dagegen | Video

    Hände weg von unserem Reis - Hands off our rice
    tri von Greenpeace International, von mir aus »»» diesem englischen Original übersetzt
    DIREKTLINK ZUR PETITION »»» KLICK AUFS HÄNDEBILD RECHTS

    hands-off-our-rice-keeping-riDie große Sache - The big issue

    Mit mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung, die ihn täglich essen, ist Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel auf der Erde. Seit mehr als 10.000 Jahren wächst er rund um die Welt, und er wird in 113 Ländern angebaut. Ebenso ist Reis ein Schlüsselelement in einer breiten Palette von industriellen Lebensmitteln, von Babynahrung bis zu den sichtbareren Reisnudeln. Aber all dies ist bedroht, weil die Gentechnologie sich weiterhin an unsere wertvollsten Nahrungsmittel schleicht.
    Rice is the world's most important staple food - with more than half of the global population eating it every day. It has been grown around the world for over 10,000 years and is cultivated in 113 countries. Rice is also a key ingredient in a wide variety of processed foods ranging from baby food to the more obvious rice noodles. But all this is under threat as genetic engineering (GE) continues to creep up on our most valuable food.
    Heute gibt es genmanipulierten Reis nur auf Versuchsfeldern. Morgen schon könnte sich dies ändern, weil agro-chemische Konzerne und einige Regierungen rund um den Globus versuchen, ihn zu vermarkten. Ökologische Landwirtschaft ist die sicherste Antwort auf die Nahrungsmittelkrise und die sich abzeichnenden Klimakatastrophen. Reis frei von Genmanipulation zu halten, das ist nicht nur eine Frage des Konsums oder der Umwelt - es ist viel mehr als das. Es ist eine Angelegenheit der globalen Nahrungsmittelsicherheit, der Menschenrechte und des Überlebens.
    Today, genetically modified (GM) rice only exists in field trials. But all that could change tomorrow as agri-chemical companies and some governments around the globe are trying to commercialise it. Ecological farming is the safest solution to the food crisis and looming climate change disasters. Keeping rice GE-free is not just about consumer choice or the environment - it's a lot bigger than that. It's a matter of global food security, human rights and survival.
    Kämpft für euren Reis ! - Stand up for your rice!

    UNTER DEM VIDEO: DIE PETITION, FACHTEXT ZUM REIS VON BAYER, FOTOSERIE KLASSISCHER REISANBAU IN SÜDCHINA, DANN ZWEI GREENPEACE-DOKUMENTATIONEN (ENGL.) ZUM DOWNLOAD

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Täglich Berichte der afrikanischen AFP- Korrespondenten deutsch & FRANCAIS:

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von Bertrams aus Het Parool(Amsterdam) 0903JoepBertrams Patrick Chappatte (Suisse) – Le Temps (Genève) – 3 février 2007 eattherichtheyneedit G-20 Superheros
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