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Nullwachstum

  • Sticky Waffenexport: Wachstum um jeden Preis - zu den deutschen Panzern für Saudi-Arabien - +: Kampagne von campact

    (- siehe unten: die Aktion von campact.de -)
    Grafik Deutschland Waffenexporte

    Diese Grafik: ist von mir, campact ist dafür nicht verantwortlich.

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  • "Gewolltes Nullwachstum, Negativwachstum", was und warum? - verständliche Erklärung von Wachstumskritik

    Artikel noch mal hochgeholt für die Klimakonferenz, wo die entwickelten und aufstrebenden Staaten ja wieder einmal das gar nicht Allheilmittel "unser Wirtschaftswachstum" zuerst retten wollen und allen anderen Notwendigkeiten (ausgenommen die horrenden weltweiten Militärausgaben) entgegenstellen, weil es nicht anders ginge und anderes sonst nicht bezahlbar wäre. Irrtum oder Verwirrtum? Egal, es ist eine Zwecklüge der Reichen und eine Selbsttäuschung der anderen:

    "Nullwachstum, Die positive Negativität", von Jean Pierre Dacheux, in deutscher Übersetzung,
    über gewolltes Nichtwachstum, alternativen Reichtum, Vollbeschäftigung und die Aufwertung freier Arbeit.

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  • Viel haben oder gut leben - Fernsehtipp 3sat, Freitag 30.10.

    3sat, preis_des_geldes_logo01

    Dieses Bild stammt zwar von einem früheren Thementag von 3sat (siehe weiter unten), passt aber auch wie angegossen auf die Sendung über "Bruttosozialglück" statt Bruttosozialprodukt am kommenden Freitag, die ich hier im Rahmen meines Einsatzes gegen die "immer-mehr"- Wachstumsideologie (im tag » Nullwachstum zu finden, ein weiteres größeres Dossier dazu mit Übersetzungen aus der französischen ökosozialen Sammlungsbewegung Europe-Ecologie folgt spätestens Mitte November) empfehlen möchte:

    Weg vom Bruttosozialprodukt-Fetischismus, hin zum Bruttosozialglück,
    Beschreibung von 3sat:
    Im Kapitalismus ist das Bruttosozialprodukt das Maß aller Dinge. Und obwohl die Erste Welt nach wie vor reicher und produktiver ist als die Dritte, sind die Menschen hier nicht glücklich. Woran liegt das? Bereits in den 1970er Jahren erkannte der Club of Rome die "Grenzen des Wachstums". Immer wieder gab es Kritik an der gängigen Praxis, allein wirtschaftliche Produktivität als Gradmesser für Lebensqualität und Wohlstand zu nehmen:

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  • "Mein Europa" - von Sandrine Bélier, Spitzenkandidatin bei Europe-Ecologie

    EUROREGION GRAND EST: Sandrine Bélier, 36 Jahre
    Sandrine Belier3Jurastudium in Paris und Straßburg, Diplome in Umweltrecht und öffentlichem Recht, Fachrichtung "Menschenrechte"
    »»» SYMPATHISCHES FILMCHEN "GESICHTER DER KAMPAGNE - SANDRINE UNTERSTÜTZEN"
    1996 Assistentin bei der Union Internationale de Conservation de la Nature in Bonn und beim Europarat; 1998 - 2001 juristische Verantwortliche der Umweltorganisation Alsace Nature, 2001-2008 dort Regionaldirektorin; 2008 Föderationsleiterin der nationalen Organisation France Nature et Environnement FNE; Ende 2008 Gründungsmitglied und Kandidatin bei Europe-Ecologie, morgen im Europaparlament; seit 1997 in verschiedenen Umweltverbänden engagiert;
    »»» MEHR VON IHR UND ÜBER SIE IM ARTIKEL "ZUR ÖKOLOGISCHEN ENTWICKLUNG"

    Etwa zeitgleich mit Bütikofers erstem "Brief zur Europawahl" hat Sandrine vorgestern ihren letzten geschrieben, ihren letzten von vielen; der Wahlkampf der französischen "écolos" lief nicht nach dem Motto "Die letzten 72 Stunden entscheiden" und "mach wums, dann kummts", sondern war dynamisch, hat mehrere Monate in gleicher Intensität angehalten, und hat weit über die grünen Wirtschaftsprogramme Green New Deal hinaus mit tiefgehenden Debatten über die Verfaultheit unseres Modells der produktivistischen Hyperkonsumgesellschaft an die Intelligenz der Wähler appelliert. Das Manifest von Europe-Ecologie öffnete vor einigen Monaten einen Kreis, der nach seinem Lauf über Aberdutzende verschiedenster Reden, Artikel und Interviews (von denen ich hier ein Dutzend übersetzt habe) politisch von Cohn-Bendit und José Bové im Artikel "Für einen demokratischen Neuaufschwung Europas", und jetzt auf persönlichere, emotionalere Weise von Sandrine geschlossen wird.
    Mein kleiner Wahlkampf hier ist seit drei Tagen vorbei. Ich verdanke Europe-Ecologie aber persönlich sehr viel an Wiederbelebung von seit meiner Jugend nach und nach hinuntergerutschter Kraft und Motivation, die aus Träumen und untermauerter realer Hoffnung schöpfen; dazu ein wenig in meinem Kommentar direkt nach diesem Artikel. So übersetze ich diesen Brief doch noch:

    Von Sandrine Bélier, »»» frz Originaltext

    Mein Europa ist nicht das Europa von gestern; es ist das Europa von heute und von morgen. Es ist ein Europa, welches sich seiner selbst bewusst wird, welches Vertrauen in sich gewinnt. Die Vergangenheit ist nur wichtig, um die Zukunft zu gestalten, um aus ihr zu lernen, damit man wieder in Gang kommen und aufbauen kann. Heute obliegt es uns mehr als je zuvor aus den schlechten Orientierungen und Entscheidungen, die Ende 2008 zur Explosion des Wirtschaftsmodells geführt haben, Lehren zu ziehen.

    Weil die Welt anders geworden ist, Europa sich verändert hat, wir uns verändert haben, müssen wir uns nun nicht nur den Veränderungen anpassen, sondern viel mehr noch als das verschiedene Dinge an den Tag legen und beweisen: gebraucht werden Vorstellungskraft, Verantwortlichkeit und Aufrichtigkeit, um aus einer globalen Krise nachhaltig heraus- und der nächsten zuvorzukommen, welche sich nicht auf eine ökonomische und finanzielle Krise beschränken, welche mit einer sozialen Krise zusammenfließen, welche eine präzedenzlose ökologische und klimatische Krise einfach ignorieren.
    Alles ist miteinander verbunden, und die heutige Situation ist nichts anderes als das Resultat alter Entscheidungen zur Weiterentwicklung, die innerhalb von 50 Jahren nur zu größeren Schäden an uns Menschen und der Umwelt geführt haben als je zuvor in der Menschheitsgeschichte.

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  • "Europa muss Klimarevolution initiieren", Interview, Nicolas Hulot, deutsche Übersetzung

    "Wir sind in der Stunde der Wahrheit; wir müssen einen europäischen Stolz wiederfinden, den Stolz des europäischen Humanismus und des Zivilisationsmodells."

    nicolas hulot Nicolas Hulot ist durch seine engagierten Umweltmagazine im Fernsehen seit vielen Jahren in Frankreich eine sehr bekannte und geachtete Person. [Wikipedia »»» engl »»» frz]. Seine Wirkung als eine moralische Autorität auf Bürger und Politik ist in etwa der des deutschen Bundespräsidenten in sozialen Fragen vergleichbar: er wird gehört, manche Dinge kann er anschieben, viele Dinge gehen dann aber "im politischen Geschäft" unter. Er ist Gründer der vielseitig aktiven Stiftung "Fondation pour la nature et l'homme" [Stiftung für die Natur und den Menschen/ Fondation Nicolas Hulot], hatte einen großen, lange dauernden, tiefgehenden und erfolgreichen "Runden Tisch Umwelt" [Grenelle de l'Environnement] initiiert, und 2007 seine Kandidatur zu den französischen Präsidentschaftswahlen zurückgezogen nachdem alle Kandidaten einen "Pakt zur Umwelt" unterschrieben hatten. Er gehört keiner Partei an, aber einer seiner engsten Mitarbeiter ist einer der Spitzenkandidaten der Liste Europe-Ecologie, die er selber - bislang ohne direkten Wahlaufruf - öffentlich "favorisiert".
    Einen weiteren Artikel von Hulot finden Sie »»» HIER, an oberster Position in meinem Dossier "Europawahlen | Warum wählen - warum europäisch, warum grün wählen"

    Dieses Interview ist sowohl Bestandteil eines aktuellen Klimadossiers wie das vorletzte Element meiner morgen mit zwei neuen Artikeln von Daniel Cohn-Bendit endenden Beitragsreihe zu den Europawahlen und zur französischen grün- ökosozialen Liste Europe-Ecologie. Darum steht es hier von beiden Seiten ansteuerbar separat und "nackt" ohne weiteren Kontext oder Kommentar.

    "Europa muss die klimatische Revolution anschieben und -führen"
    Dimanche 24 Mai 2009
    Hulot: "L'Europe doit entraîner la révolution climatique"
    von Soazig QUEMENER
    Le Journal du Dimanche »»» frz Originaltext

    Er hat etwas von einem grünen Sysiphos, dessen Kampf niemals gewonnen ist. Mit seinem "Ökologischen Pakt" glaubte Nicolas Hulot die Politik überzeugt zu haben. Trotz des "Runden Tisches Umwelt" (Grenelle de l'environnement) und des europäischen "Paketes" sieht der Fernsehmoderator die Gefahren ansteigen. Im Journal du Dimanche warnt er: die ökonomische und ökologische Revolution ist unvermeidbar.

    Ist Europa auf der Höhe der klimatischen Herausforderungen?

    Europa ist es noch nicht, muss es aber werden, denn allein Europa kann da die Welt mitziehen. In sechs Monaten haben wir eine Konferenz in Kopenhagen, wo die Gesamtheit der Menschheit sich die Mittel geben muss, um das Schlimmste zu verhindern. Mir ist die Dramatik von solchen Erklärungen bewusst, aber wir sind wirklich in der Stunde der Wahrheit. Und es sind wirklich wir, die Europäer, die entscheidend sein können. Wir müssen wieder an einen europäischen Stolz anknüpfen, den Stolz des europäischen Humanismus und des Zivilisationsmodells. Mit dem "Klimapaket" stand Europa an der Spitze und Nicolas Sarkozy stand nicht abseits. Aber das reicht nicht. Wir sind Geiseln unserer Konjunkturpakete und in unseren sozialen Konservativismen wie gelähmt. Und auch in den Umweltfragen muss man sehr viel weiter gehen. Was mit dem Klima passiert, ist keine Sache der Meteorologen. Alles ist miteinander verbunden: die soziale Krise, die Wirtschaftskrise, die Umweltkrise. Entweder wechseln wir in ein anderes Zivilisationsmodell, auf revolutionäre Art....

    Oder aber?

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  • Zur "ökologischen Entwicklung", - Sandrine BELIER / Europe-Ecologie - Interviews in deutscher Übersetzung

    German translation, traduction allemande - développement écologique, ecological developement - Sandrine Bélier, Europe-Ecologie, + deren "Appel" auf deutsch + videos etc.

    Sandrine Belier2«Das stört mich beim Begriff des "grünen Wachstums", dem ich den Begriff der "ökologischen Entwicklung" vorziehe. Natürlich könnte man sagen, Wachstum und Entwicklung, dass ist doch dasselbe. Ist es aber nicht! Dafür gibt es ein Bild, das ich sehr mag, es bezieht sich auf den Menschen: Zunächst sind Sie ein Kind, das wächst, das größer wird. Dann kommt der Tag, an dem ihre Wachstumsperiode zu Ende geht: körperlich oder in materiellen Begriffen gesprochen werden sie nicht mehr weiterwachsen. Sie sind erwachsen. Nun können Sie in eine Phase der nichtphysischen, nichtmateriellen, der intellektuellen, kulturellen und emotionalen Entwicklung übergehen. Man sagt von einem Erwachsenen nicht, dass er intellektuell wächst. Man sagt, dass er sich intellektuell entwickelt. Man spricht nicht von kulturellem oder emotionalem Wachstum, man spricht von kultureller oder emotionaler Entwicklung. Daher ziehe ich den Begriff der "ökologischen Entwicklung" vor, der die materialistische Logik des mehr und immer mehr nicht voraussetzt.»

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  • Europe-Ecologie: Mein Beitritt / mon adhésion - persönliches Manifest

    Warum ein kleiner deutscher Grüner dem französischen "Rassemblement Europe-Ecologie"
    beigetreten ist. + Deutsche Übersetzung meiner frz. Begründung (s.u., Mein Profil).

    Explication »»» ici dans mon blog en France, plus, pour décontracter, la vidéo drôle "Élections européennes : vous n'avez pas voté écolo ?"

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von Bertrams aus Het Parool(Amsterdam) 0903JoepBertrams Patrick Chappatte (Suisse) – Le Temps (Genève) – 3 février 2007 eattherichtheyneedit G-20 Superheros
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