
Karikatur von: Bertrams, Het Parool, Amsterdam, Dez 2011
und mehr davon hier, im Courrier International
http://cartoons.courrierinternational.com/galerie/2011/12/08/merkozy-le-couple-de-l-annee
@ 2011-12-10 – 11:50:28

Karikatur von: Bertrams, Het Parool, Amsterdam, Dez 2011
und mehr davon hier, im Courrier International
http://cartoons.courrierinternational.com/galerie/2011/12/08/merkozy-le-couple-de-l-annee
@ 2011-11-21 – 21:03:04
Film Festival in Algier: für Oliver Stone gibt es keine Demokratie in den USA
Algier (AFP) - 19.11.2011 06.49 Uhr
Der Filmemacher und Regisseur Oliver Stone sagte am Samstag in Algier, dass die Vereinigten Staaten nicht in einer Demokratie leben, auch unter Barack Obama, der im Jahr 2008 gewählt wurde, und er verurteilte insgesamt Wall Street, die amerikanische Kriegstreiberei und Gleichgültigkeit seiner Landsleute gegenüber dem Rest der ganzen Welt.
DEUTSCH (VON MIR ETWAS VERBESSERTE GOOGLE-ÜBERSETZUNG) WEITER UNTER DEM ORIGINAL
Festival du film à Alger: pour Oliver Stone, il n'y a pas de démocratie aux Etats-Unis
ALGER (AFP) - 19.11.2011 18:49
Le cinéaste et réalisateur américain Oliver Stone a déclaré samedi à Alger les Etats-Unis ne vivent pas en démocratie même sous Barack Obama, élu en 2008, dénonçant pèle-mêle Wall Street, le bellicisme américain et l'indifférence de ses compatriotes envers le reste du monde.
Foto (c) AFP: Oliver Stone participe à une conférence de presse le 19 novembre 2011 à Alger
@ 2011-10-18 – 04:48:41
Einerseits gefällt mir diese neue außerparlamentarische Opposition sehr:
BERLIN taz, 17.10.2011 | Die APO kann sich vor Beifall der etablierten Parteien kaum retten. Selbst Angela Merkel reihte sich am Montag rhetorisch in den Protest gegen die ungezügelten Finanzmärkte ein: "Die Kanzlerin kann persönlich verstehen, dass die Menschen auf die Straße gehen", richtete Regierungssprecher Steffen Seibert aus. Die Regierung beobachte die Proteste genau und nehme die Sorgen der Menschen ernst.sie ist global, spontan entstanden, reibt sich nicht an Projekten wie beispielsweise einem Bahnhof, sondern an Fundamenten unseres (fast total) globalisierten, onanistischen westlichen Zivilisationsmodells, sie sucht als eigene Basis nicht den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern die größtmögliche Gemeinsamkeit, hat Fantasie, ist vielfältig, und überhaupt ist beim gegenwärtigen Stand der ökonomischen und ökologischen Krisen jede Bewegung besser als das gemeinsame Erstarren in und mit diesem agonisierenden Zivilisationsmodell und seiner ökonomischen Organisation, die nur noch gegen Leben und lebenswerte Werte antreten, um aus Zahlen und toter Materie eine Art Heiligen Gral zu basteln. Politik, von unten neu gedacht und dort gemacht, die sich nicht aufsaugen, aussaugen lassen will.
Merkel war spät dran mit ihrer Solidaritätsbekundung zur Occupy-Wall-Street- beziehungsweise Besetzt-Frankfurt-Bewegung. Zuvor hatten bereits führende Köpfe aller Parteien Sympathie bekundet, einstimmig wie selten wurde Verständnis geäußert, im Regierungslager wie in der Opposition. SPD, Grüne und Linke sehen sich durch den Protest auf der Straße in ihrer Sicht bestätigt, die Regierung drücke sich um die dringende Regulierung von Märkten und Banken. Die Regierung hingegen kann keinerlei Kritik erkennen.
Weil die Forderungen der Straße noch nicht präzise formuliert sind, interpretiert sie jede Partei im eigenen Sinne. "Es ist gut, wenn in Deutschland möglichst viele Menschen an friedlichen Demonstrationen gegen die Herrschaft der Finanzmärkte teilnehmen", sagte SPD-Chef Sigmar Gabriel im Spiegel und sprach vom "Ende einer Epoche".
Merkel deutete den Protest in eine Bestärkung ihrer Regierung um. Schließlich teile man das gleiche Anliegen, sagte der Regierungssprecher: "Es verletzt das Gerechtigkeitsgefühl, dass international nicht die Regeln der sozialen Marktwirtschaft gelten, die wir uns in Deutschland gegeben haben." So einfach ist das: Wäre es überall so toll wie hier, gäbe es kein Problem.
Jenseits solch parteitaktischer Prosa dämmert vielen in der Koalition, dass es nicht nur die üblichen Verdächtigen sind, die auf die Straße gehen. Sondern dass die Proteste die Stimmung eines relevanten Teils der Bevölkerung spiegeln, dass sie sich aus verschiedenen Lagern speisen, dass auch schwarz-gelbe Wähler dabei sind. "Wir müssen jetzt schnell einen regulatorischen Schub auf mehreren Ebenen hinbekommen", heißt es in der Unionsfraktion. "Gelingt das nicht, kann der Protest eine Stuttgart-21-Dimension bekommen."
Ähnliches schwant auch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Er sieht bereits eine "Krise des demokratischen Systems" hinaufziehen, falls die Politik nicht Vertrauen wiedergewinne. Und der Finanzexperte der Unionsfraktion, Klaus-Peter Flosbach, sagt: "Wir wissen, dass wir auf unserem Weg zu einer besseren Finanzmarktregulierung noch nicht am Ziel sind. Dafür kämpfen wir auch international. Die Proteste erinnern uns daran, dass wir dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren dürfen."
Andererseits gefällt diese Bewegung trotzdem fast allen, gemeint sind hier die Damen und Herren der Politikerpolitik und ihre Organisationen, Institutionen und Megafone - natürlich aus ganz unterschiedlichen Gründen. Das erinnert mich leider fatal an den Weltklimagipfel Kopenhagen 2009 und die Jahre (und die globale Bewegung ) davor.
Noch mal der letzte Satz des taz-Artikels, der hier weitergeht: "Wir wissen, dass wir auf unserem Weg zu einer besseren Finanzmarktregulierung noch nicht am Ziel sind. Dafür kämpfen wir auch international. Die Proteste erinnern uns daran, dass wir dieses Ziel nicht aus den Augen verlieren dürfen."
Kopenhagen reloaded. Genau so hatten sie auch dort und davor "gekämpft", für "regulatorische Schübe auf allen Ebenen". Mit heisser Luft und letztendlich einem kalten Schlag ins Gesicht einer globalen Massenbewegung, die zehnmal stärker war als Occupy Wallstreet.
Analog zum Begriff der "positiven Diskriminierung", der im Gegensatz zur Dismriminierung die Bevorzugung von Minderheiten bezeichnet, möchte ich für diese Verarsche mal den Begriff der "positiven Demagogie" einführen. Angesichts der Aspirationen ihrer Bevölkerungen und populärer Bewegungen sind und bleiben diese Mächtigen und Machthungrigen ( = das sind die mit der "besseren Politik" ,) ) Demagogen, ob sie nun mit Küsschen oder Schlagstock reagieren.
Der neuen Bewegung wünsche ich die Kraft, authentisch zu bleiben, und den Mut, sich ein wirksames Kampfmittel zu gewinnen und sich dafür zusätzlich neuen "Aktionsobjekten" zu widmen: Sie sollen vor Gewerkschaftshäusern demonstrieren, die Gewerkschaften zur Teilnahme, nicht nur zur verbalen Teilnahme zwingen. Die sind nämlich auch Teil der politischen Klasse, aber jener Teil mit den meisten Opfern des Finanzsystems als Basis. Und mit Druckmitteln, die, würden sie endlich mal wirklich eingesetzt, den Heuchlern aus "der Politik" wirklich weh täten.
@ 2010-10-10 – 15:19:08
Das Video und Begleittexte, es ist gelungen, meine deutschen Untertitel hineinzubugsieren, siehe hier
Arbeitslosigkeit, Zwangsversteigerung, Mediendemagogie: Junger Amerikaner wacht auf und wehrt sich!
@ 2010-10-08 – 19:19:00
Wirtschaftskrise, Job weg, Haus weg, und andauernd Hetze im Radio gegen Arme und Minderheiten. Einer der braven Durchschnittsamerikaner, einer wie Du und ich, wir kennen ihn alle, macht schließlich das, was zu machen ist:
@ 2010-09-18 – 18:47:45
Verlässliche Informationen aus einer vergleichenden Lektüre von Statistiken herauszulesen, fällt uns Laien schwer. Oft behandeln sie unterschiedliche Gegenstände, oft sind die Daten aus verschiedenen Zeiträumen gezogen. Und: "Die einzige Statistik, die nicht lügt, ist die, die man selber schreibt", wie es so schön heisst. Große, leider sehr seltene, Kompilationen aber, so wohl die Idee hinter der Arbeit des Journalisten Michael Snyder im Independant-Medium "BlackListedNews.com", können vielleicht doch wieder ein genaues, zumindest ein beeindruckendes Bild liefern.
In seinem Originalartikel, dessen 50 Punkte ich hier übersetzt habe, sind die Bezugsquellen Punkt für Punkt verlinkt. Hier gibt es eine französische Übersetzung.
50) 2010 sieht die US-Regierung eine Neuverschuldung vor, die fast so hoch ist wie die aller anderen Länder zusammengenommen.
@ 2010-05-04 – 22:26:31
"Wenn die Titanic absäuft, braucht man Rettungsboote"
@ 2010-04-09 – 18:40:47
[Nachtrag 12.04.: Klageschrift und Urteil siehe unten]
"Vom 9. bis 11. April 2010 wird Attac Deutschland in Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbühne ein öffentliches Tribunal durchführen, das die Ursachen des Finanzcrashs, die Beugung der Demokratie durch fragwürdige Rettungsmaßnahmen und die fahrlässige Vorbereitung neuer Krisen öffentlichkeitswirksam beleuchten soll." aus: attac-presseinfo
Ja, aber wie in Prozessen gegen Wirtschaftskriminelle üblich, gibt es das Urteil schon vor dem eigentlichen Verfahren. So kann ich in meinem Superinsiderblog schon heute, am ersten Tag des Bankentribunals, der geschätzten interessierten Öffentlichkeit den Urteilsspruch bekannt geben:
Ein Klick auf das linke Bild führt Sie in eine treffsicher kommentierte Präsentation des Bankentribunals von attac im Blog DER SPIEGELFECHTER, inklusive Medienlinks und Hinweisen, wie Sie teilnehmen können.
Das rechte Bild zeigt nicht nur das Urteil, sondern schon die Urteilsvollstreckung! (Klick vergrössert.) Logischerweise kann es vor einem Geschehen noch keine Dokumentation davon geben (Ausnahme: der nächste Wahlsieg von Frau Merkel), also präsentiere ich ein Reporterfoto aus dem Mittelalter, geschossen nach einem vergleichbaren Verfahren.
@ 2010-02-11 – 08:44:01
Aktuell 27.01.2011: Rede Sarkozy Davos 2011 = hier auf deutsch am 7. Februar 2011
Liebe Leser. Dieser Artikel hier beinhaltet die Rede 2010. Die neue Rede von gestern ist hier auf Video. Geschrieben existiert sie momentan noch nicht mal auf seiner (Sarkos) Webseite. Ich warte, und werde auch die neue Rede komplett übersetzen, am Sonntag 6. Februar. Ich werde den neuen Eintrag genau hier verlinken, merken Sie sich bitte diesen link.
PS, am 19. Februar: wegen der afrikanischen Themen weiter verschoben: 6. März. Kommt zusammen mit der Rede der Afrikarede der Sozialistin Martine Aubry auf dem Weltsozialforum in Dakar.
Kurze Einführung, Sarkozy und Sarko
"Normalerweise werden in diesem Blog konservative Staatsmänner nicht gelobt. Diesmal ist es anders. Der französische Präsident, Nicolas Sarkozy, hat in Davos eine starke Rede gehalten", so beginnt schon das globalisierungskritische Blog der Heinrich- Böll- Stiftung "Baustellen der Globalisierung", das ich hier vorneweg kurz schleichend bewerben möchte, seine Kurzbewertung "Bravo, Sarko!". Dem Urteil schließe ich mich mit kleinen Einschränkungen, die im Kommentar unterhalb meiner Übersetzung seiner Rede angesprochen werden, an.
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Artikel zur Hungersnot
articles sur la famine
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zum Welthunger
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Die dicken Hintergrund- Pakete, mit vielen Übersetzungen afrikanischer Quellen:
Mein schönster Blogartikel,
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FORTSETZUNG DAVON:
Überlegungen zu der Kontroverse, die der Artikel "Die Verschwörungsindustrie" auslöste.
Kurze Zeit nach Veröffentlichung des Artikels erschien, unter dem Titel "Hexenjagd gegen Wahrheitsbewegung erreicht neuen Level in Deutschland", eine Erwiderung auf der Internetseite "infokrieg.tv", die offenkundig die deutsche Version von "infowars.com" darstellt.....

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