"Blog" ist alles Mögliche oder Unmögliche, (wie auch in meinen Blogs zu sehen
).
Ursprung des Namens ist "Weblog", in Anlehnung an das Logbuch in der Seefahrt, früher eine Art Tagebuch der "Entdecker".
Meine Blogfreundin "imbissylt" hat in eben dieser Tradition in einem spannenden Themenbereich dergestalt interessant entdeckt und erzählt, dass ich mich zu einem "mehr als ein Kommentar", einem Dialogansatz, aufgerufen fühlte.
Links: "Onlinesucht: man strickt dagegen" von ihr,
Rechts in gelb: Was mir Herz und Hirn dazu zu sagen einflüsterten.
Neben mir sitzt ein Mensch mit einem iPhone und checkt seinen Status und den anderer auf Facebook. Er macht einen sehr nervösen Eindruck, streckt sich und hat es schwer ruhig sitzen zu bleiben. Kurz hatte er es weggelegt, aber schon gleich nimmt er es wieder in die Hand um den nächsten Musiktrack anzuspielen.Mehr, höher, weiter, schneller, noch schneller, noch mehr und immer noch mehr und noch schneller.
Mit 50 "jung" sein. Und mit 60 immer noch.
Meine Mutter spielte nicht, sondern fightete mit über 60 auf einem Tennisplatz in einem Damenteam und war stolz drauf, lauter "Freundinnen" zu haben, die 15 Jahre jünger waren als sie. Jetzt ist sie 80 und seit über zehn Jahren fallen gelassen worden von dieser Horde von "guten Freundinnen". Ist einsam und weiss nicht, wie sie über den Tag kommt, wie sie ausser mit TV und Kreuzworträtseln die ihr verbleibende Zeit totschlagen kann.
Ich sitze im Zug und draußen fährt eine wunderschöne, malerische Herbstlandschaft vorbei mit aufgehender Sonne und sogar atmosphärischem Nebel über den Seen. Und der Mensch neben mir sitzt in seinem Sessel und versucht die Zugfahrt "zu überbrücken".
Foto (c) AFP, 30.04.2010


































